Besinnliches

Menschen sind wie Kirchenfenster.
Wenn die Sonne scheint, strahlen sie
in allen Farben, aber wenn die Nacht
kommt, kann nur ein Licht im Inneren
sie voll zur Geltung bringen
Elisabeth Kübler-Ross


Mariä Himmelfahrt
Wie die Sonne
Eine Sonne möchte ich sein
wie Du, Maria,
eine Sonne für meinen Nächsten,
die Leben, Wärme und Freude bringt.
Im Himmel beheimatet.
stehst Du mir tagtäglich zur Seite
als Freundin und Mutter!
Du hast immer ein Ohr für mich,
nie lässt Du mich allein.
Schenke mir Kraft,
in meinem Alltag auch eine «kleine»
Sonne zu sein!
Die Welt braucht es,
besonders in diesen Zeiten!

Martina Hack
Spurensuche.de


 

Heiliger Josef (19. März)
Gebet zum Schutzpatron der Kirche

Josef, dem die höchsten Güter
Gott der Vater anvertraut,
des Erlösers treuer Hüter,
Bräutigam der Gottesbraut.
Du Beschirmer frommen Seelen,
die ihr Heil dir anempfehlen,
du der Kirche Schutzpatron,
fleh’ für uns an Gottes Thron.

Blick, o Schutzpatron hernieder,
schirm der Kirche Haupt und Glieder:
Nimmst du sie in deine Hut,
tobt umsonst der feinde Wut.

Josef, führe die Verirrten
wieder auf den rechten Pfad.
O beschütze Herd und Hirten,
wenn Gefahr und Drangsal naht.

Schirm der Unschuld zarte Blüten,
wenn ringsum die Stürme wüten,
reich uns deine Vaterhand,
wenn wir gehen ins Heimatland.


 

Zum Jahreswechsel

Auf das, was da noch kommt
Auf jedes Stolpern, jedes Scheitern
Es bringt uns alles ein Stück weiter zu uns
Auf das, was da noch kommt
Auf das, was da noch kommt
Auf Euphorie und alles Leichte
Hoff, das wird lange noch so bleiben für uns
Auf das, was da noch kommt.

Max Giesinger und Charlotte Rezbach
«Hymne aufs Weiterma­chen und des lmmerwiederaufstehens»


 

Goldene Abendsonne

Der Tag war reich an Aufgaben und Begegnungen.
Erstaunlich viel hat in einem einzigen Tag Platz.
Aber auch müde werden hat seine Zeit.
Vergoldet wurde der Abend durch die dem Horizont sich zuwendende Sonne.
Es war mir, als schwebe sie neben mir über Feld und Wald mit.
Sie erinnerte mich an Jesu Wort: «Siehe, ich bin bei euch alle Tage …»

Matthäus 28,20.


 

Manchmal raunt der Wald

Manchmal raunt der Wald voll Leben,
manchmal steh’n die Bäume kahl,
manchmal bricht der Sturm verwegen
bis ins tiefe, stille Tal.

Äste brechen, Stämme bersten,
krachend fällt auf Weg und Grund,
was vor kurzem bei den Ersten
in der hohen Reihe stund.

Doch dann sinkt ein lichter Schimmer
zwischen Wolken auf das Land.
Nichts und niemand bleibt hier immer.
Alles fällt in Gottes Hand.

Theophil Tobler
Turbenthal, 09.07.2002
www.christliche-gebete.ch